Förderung und Therapie

Untersuchungen haben gezeigt, dass ca. 10% der Grundschüler über einen längeren Zeitraum Probleme mit der Rechtschreibung haben. Für die Hälfte der Betroffenen sind ein fundierter Erstlese- und Schreibunterricht, angemessene schulische Fördermaßnahmen und viel Verständnis ausreichend, um ihre Störung zu überwinden. Die andere Hälfte aber braucht mehrjährige therapeutische Unterstützung außerhalb der Schule.

Diese therapeutische Unterstützung gehört in fachkundige Hände. Neben den kognitiven Schwierigkeiten (erkennen, verstehen) haben viele Kinder während ihrer schulischen Laufbahn das Selbstvertrauen und die Freude am Lernen verloren. Sie sind in einen Teufelskreis von Versagen und Frustration geraten.

In einer erfolgreichen Therapie lernen die Betroffenen auf individuelle Weise lesen und schreiben. Über die Erfolge gewinnen die Kinder wieder Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit und lernen mit den Schwierigkeiten zu leben. Mit angemessener Unterstützung können auch schwerst Betroffene einen Schulabschluss erlangen, der ihrer Intelligenz entspricht.

 

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